Begriffe

Die nachfolgenden Begriffe und Erläuterungen sind eine Vorausssetzung für die Planung und Umsetzung der Unternehmensabsichten, die WEB/DV-Organisation gezielt weiterzuentwickeln.

 

Webtool
Werkzeug/ Hilfsmittel zur Steuerung aller Aktivitäten für Webserver, Websites, Kundenportal.

Website
Die Website oder das Webangebot (von engl.: website), seltener Webpräsenz oder Webauftritt genannt, ist ein ganzes Projekt im World Wide Web, welches meist aus mehreren Webseiten oder Dokumenten (Dateien) und anderen Ressourcen besteht. Zudem wird ein Webangebot in der Regel durch eine einheitliche Navigation (Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verbunden.

Webserver
Ein Webserver (lat. servus, engl. server „Diener, Dienst“) ist ein Computer, der Dokumente an Webbrowser überträgt. Als Webserver bezeichnet man den Computer mit Websoftware oder nur die Websoftware. Webserver werden lokal, in Firmennetzwerken und überwiegend als WWW-Dienst im Internet eingesetzt. Dokumente können somit dem geforderten Zweck lokal, firmenintern und weltweit zur Verfügung gestellt werden.

WebEDI
WebEDI ist eine WWW-Schnittstelle für das EDI-System. Um Lieferanten eine günstige EDI-Lösung zu ermöglichen, bieten viele Firmen eine Möglichkeit ihre Daten über ein Web-Portal einzugeben. Diese Daten werden dann dem Betreiber in der selben Form zur Verfügung gestellt, als ob er sie über eine EDI-Verbindung bekommen würde. Dies ist vor allem für Firmen interessant die über kein EDI-taugliches EDV-System verfügen. Da diese Verbindung nur mit einem System online verbunden wird, besteht keine wie beim EDI durchgängige Verbindung zweier Systeme. Daher ist es eigentlich nur ein Pseudo EDI und stellt keine echte EDI-Lösung dar. Dabei ist aber zu bedenken, dass die Eingabearbeit vom Kunden zum Lieferanten verlagert wird. Aber auch die Verantwortung wird verschoben, denn wenn der Kunde eine Bestellung erstellt, st er verantwortlich, dass diese rechtzeitig zum Lieferanten geschickt wird. Beim WebEDI muss der Lieferant selbst im Internet nachschauen, ob eine Bestellung für ihn vorliegt. Bei Lieferungen ist es ähnlich gelagert.

Geschäftsprozess
Ein Geschäftsprozess ist eine Folge von Schritten oder ein Rezept, um ein Geschäftsresultat zu erzielen. Im Gegensatz zum Projekt wird der Prozess öfter durchlaufen. Ein Geschäftsprozess kann Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen.    Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungen und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Unternehmens. Diese Definition leitet sich aus den Definitionen von Geschäft im engeren Sinn (wirtschaftliche Tätigkeit) und Prozess her.

Interdisziplinär
Unter Interdisziplinarität versteht man die Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder zumindest Methoden verschiedener Fachrichtungen.

Informationssicherheit
Als Informationssicherheit bezeichnet man Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden Systemen, die mit dem Ziel geschaffen wurden, die Verarbeitung, Speicherung und Kommunikation so zu gestalten, dass die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität in ausreichendem Maß sichergestellt wird. Zur Zielerreichung müssen verschiedene Teilaspekte integriert betrachtet werden. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von Schäden und der Minimierung von Risiken.